Etwas Ähnliches

Seh‘ die Anknüpfpunkte,
deine losen Enden,
immer erst zu spät.

So viel Faser,
so viel Stoff
so viel Gewebe, Flechtwerk und Filz
zwischen uns
geballt,
watteweich
und undurchdringlich.

So wenig Vertrauen
in dein Seemannsgarn,
so wenig Balance
in deinem Drahtseilakt,
so wenig Hoffnung
auf einen Rettungsgurt.

Wirf mir noch einmal
deinen Ariadnefaden zu.
Jetzt erst erkenn ich darin
die Reißleine.

© http://www.kommvorzone.com

Autor: kommtvor

liebt leben lachen luft lumen lust und loslassen

7 Kommentare zu „Etwas Ähnliches“

    1. Ule, herzlichen Dank, das freut mich!! Als das Bild zum Thema aufkam, war mir anfangs selbst noch nicht klar, wie viele Metaphern dazu eigentlich exisitieren – Es haben noch nicht mal alle ihren Weg in das Gedicht gefunden, sondern nur jene, welche auch wirklich auf die Situation passten. War ein spannender Prozess…

      Gefällt 1 Person

  1. Vielen Dank.
    Wegen dir muss ich einem weiteren Blog folgen.
    Dabei mag ich es nicht wenn Listen länger werden.
    Das erschwert mir den Überblick.
    drohend die Faust erhebe

    Gefällt mir

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